Tanzerbe
eine Annäherung an Rudolf von Laban & den modernen Ausdruckstanz
22./23. Oktober 2026
im Stadtarchiv (Greisinghäuser)
24. Oktober 2026
Workshop mit Gitta Barthel
24. Oktober 2026
im MiK (Museum im Kulturspeicher)
25. Oktober 2026
Bewegungschöre in der Stadt

Tanzperformance
1926 gründetet der Tänzer und Choreograf Rudolf von Laban eine Choreographische Akademie in Würzburg. Er vermittelte eine Tanzart, die sich wesentlich von den Formen des klassischen Balletts unterschied, und sich aus Improvisation und individueller Gestaltung heraus als Ausdruck seelischen Erlebens entwickelte.
An ihn und viele Tänzerinnen dieser Zeit wollen wir mit unserer choreografischen Arbeit erinnern.
Im Anschluss an die Tanzperformance gibt es ein Publikumsgespräch und weitere Einblicke in die Arbeit Rudolf von Labans.
Idee und Konzept: Lisa Kuttner
Choreografie und Tanz: Olha Bychenko, Theresa Emser, Hannah Horten, Andrea Kneis, Lisa Kuttner, Madalena Schmidt-Stalter
Musikalische Begleitung: Thomas Hupp
Videoeinspielungen: Robert Horter
Premiere am 22.10.2026 um 19:00 im Stadtarchiv in den Greisinghäusern
2. Aufführung am 23.10.2026 um 18:00 im Stadtarchiv in den Greisinghäusern
Karten gibt es nur an der Abendkasse!

Workshop mit Gitta Barthel
In diesem Workshop werden die Prinzipien der Lehre von Rudolf von Laban praktisch erfahrbar.
Lange Kulturspeichernacht
Im Rahmen der langen Kulturspeichernacht zeigen wir Ausschnitte aus der Performance Tanzerbe.

Bewegungschöre im öffentlichen Raum
Das Wort „Chor“ wird im allgemeinen Sprachgebrauch der Musik zugeschrieben, obwohl es im griechischen Original „tanzende Schar“, Tanzplatz oder auch Reigentanz selbst bedeutet. Daher hat Rudolf von Laban, um seinen neuen Gruppentanz zu beschreiben, ein neues Wort kreiert: den „Bewegungschor“.
Der Bewegungschor mündet in einem abgeschlossenen, künstlerischen Werk und ist in erster Linie für Laien oder Semi-Professionelle konzipiert. Die Themen von Bewegungschören beinhalten meist etwas Symbolisches und Allgemeines, so dass alle Teilnehmer*innen einen persönlichen Bezug zum Thema finden kann. Die Gesamtregie liegt beim Chorleiter oder bei der Choreografin — aber alle arbeiten ihm zu, vor allem in Kleingruppenarbeit. Für die Bewegungsfindung werden alle choreografischen Möglichkeiten verwendet: von festgelegten Sequenzen bis hin zu strukturierten Improvisationsaufgaben.
Für unseren 1. Bewegungschor in Würzburg treffen wir uns um 11 Uhr im Ringpark Klein-Nizza.
Tanzraum Würzburg
Aktuelles
Die Lust zu tanzen kennt kein Alter ...
... dementsprechend reicht unser Angebot von „Tanzen für Kinder ab 3 Jahre“ bis „Tanzen 60+“ mit dem Schwerpunkt „Zeitgenössischer Tanz“.
Mit großer Freude kann ich mitteilen, dass nicht nur viele neue Kursteilnehmer/innen den TANZRAUM als ihre Tanzheimat gefunden haben. Auch Dozentinnen, die ihr Programm im TANZRAUM anbieten, haben das TANZRAUM-Team vergrößert. Die künstlerische Seite und die heilenden Kräfte von Bewegung und Tanz zu verbinden, ist uns allen ein Anliegen.
Wir sehen unsere tänzerische und körperschulende Arbeit von der Basisklasse bis zur fortgeschrittenen Ebene als ganzheitliche Verbindung von Körper, Seele und Geist. Niemals wird der Körper auf eine rein technische Stufe reduziert.
HerStory
Lisa Kuttner und der TANZ(RAUM)
Meine Liebe zum Tanz begann nicht erst mit Gründung des TANZRAUMs. Auch schon lange bevor meine Laufbahn als Choreografin und Bühnentänzerin begann…
Schon als Kind fühlte ich mich besonders lebendig, wenn ich tanzte. Über viel Umwege gelangte ich dann doch noch dahin, wohin ich mich schon so lange sehnte.
Im Herbst 1990 fragten mich Thomas Heinemann und Wolfgang Salomon vom Theater am Neunerplatz, ob ich bei ihren Musiktheater LUNA mitwirken wollte. Seit 1991 entwickelte ich jährlich mindestens ein Bühnenstück. Meist war ich in der glücklichen Lage mit Live-Musik arbeiten zu können. „Tanzkonzert“ mit Wolfgang Salomon, „Die Geheimnisse der…“ mit dem Saxophonisten Normand Deschenes, „Gitarra Animada“ (1995), „Performance der Sinne“ im Steinlabyrinth begleitet von 13 Schmieden (1998). Dann folgten mehrere Zusammenarbeiten mit Andrea Kneis, Tanzminiaturen und Histoire du Tango mit den Musikern Dennis Schütze und Matthias Zippel.
2004 entwickelte ich zusammen mit der Sängerin Anna Wulf das Tanztheater „Flammenspuren“, in dem wir uns mit den Hexenverbrennungen in Würzburg beschäftigten.
2005 gründete ich dann den TANZRAUM und damit auch das TANZRAUMensemble, ein Ensemble mit wechselnden Mitgliedern. „Hinundweg“, dann folgte eine Einladung für eine Performance zur Einweihung der Skulptur BELLADONNA des Küntslers Herbert Mehler im Alten Hafen (2009). 2010 folgte das Tanzstück WIE PASST RUND IN ECKIG.
2011 stellte der Verein Runder Tisch Tanz Würzburg/Mainfranken e.V. das 1. Tanzfestival Würzburg auf die Beine. Das TANZRAUMensemble war mit mehreren Stücken vertreten: „Auf die Sinne, fertig – los!“, „Granatapfelküsse“ und „Justitia ist eine Frau“ im Justizzentrum Würzburg.
Zur Ausstellung „Gott weiblich“ in der Stephanskirche im Jahr 2012 zeigte ich zusammen mit der Poetin Bettina Schmitz eine TanzTextperformance „hinten runtergefallen – für Lilith“. Weitere Arbeiten zusammen mit Bettina Schmitz folgten, z.B. „Undine kommt“ im Rahmen der Landesausstellung „Wasser“ in Schweinfurt.
2015 TANZRAUM-Jubiläum im tanzSpeicher
Alle weiteren Jahre folgten mehrere Aufführungen pro Jahr, s. unter Bühne
2015 gingen Johannes Beck-Neckermann und ich zum ersten Mal mit unserem Projekt MusikTanzImprovisation als Bühnenkunst im Rahmen der Kulturpunkte an die Öffentlichkeit.
Nachdem wir erste Einladungen bekamen, bei Vernissagen zu tanzmusizieren, gaben wir uns den Namen simply.connect.
Seit 2018 gibt es neben dem Duo simply.connect auch das Ensemble simply.connect in wechselnder Besetzung.
2021 erhielt ich die Kulturmedaille der Stadt Würzburg.














